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Mit
diesen Editionen geht es einmal um Definitionen von Begrifflichkeiten,
sowie zum anderen um die Herausarbeitung des zentralen Inhalts des
jeweiligen speziellen Themas. Zwar sind gemäß den
untenstehenden Links zu den meisten der hier angeführten Themen
bereits schon umfassende und hinreichende Editionen erstellt
worden. Jedoch sind damit noch längst nicht alle möglichen Gesichtspunkte
abgehandelt worden. Auch kann man für ein besseres Verständnis
beim Publikum - und natürlich auch bei einem selbst - immer
tiefer in die Materie eindringen, und sie so nach und nach noch
weiter aufklären. Bei
den Essays steht die Wichtigkeit unserer Existenz mit ihren existenzialen
Rahmenbedingungen im Vordergrund, die Dasein erst
ermöglichen und begründen. Die acht hier herangenommenen
Themen bilden ineinander verzahnt den Mechanismus, welcher dem
absoluten System "Dasein bzw. Welt" eine
immerwährende Selbsttragefähigkeit verleiht. Es ist
schließlich nicht allein damit getan, dass man sich in seiner
Selbst- und Weltverantwortung so wie die Kirchen nur mit Bibel
und Evangelium begnügt. Vielmehr sind es gerade Bibel und
Evangelium, welche in so manchen ihrer Überlieferungen mal mehr
und mal weniger klar darauf hinweisen, dass jedem einzelnen
Glaubenden aufgegeben ist, sich bei sich selbst um
ereigniswerdende tatsächliche Selbst-, Welt- und
Gotteserkenntnis zu bemühen. Hier
nur eine kleine Auswahl aus dem AT: 2Mo 33,13
Habe ich nun denn vor deinen Augen Gnade gefunden, so lass mich doch deinen Weg wissen und dich erkennen, damit ich vor deinen Augen Gnade finde; und siehe doch das an, dass dieses Volk dein Volk ist! 5Mo 11,2
Und ihr sollt heute erkennen - was eure Kinder nicht wissen und
auch nicht gesehen haben - die Zucht des HERRN, eures Gottes, und seine Majestät und seine mächtige Hand und seinen ausgereckten Arm. Jos 4,24
auf dass dann alle Völker auf Erden erkennen, wie mächtig die Hand des HERRN ist, und dass sie den HERRN, euren Gott, allezeit fürchten.
1Kö 8,90
auf dass alle Völker auf Erden erkennen, dass er, der HERR, Gott ist, und keiner sonst!
Jes 44,18
Sie erkennen und verstehen es nicht, denn ihre Augen sind verklebt, dass sie nicht sehen, auch ihr Herz, dass sie nichts merken.
Jer 23,20
Der Zorn des HERRN wird nicht nachlassen, bis
dass er die Gedanken seines Herzens vollbracht und ausgeführt hat. -
Zur letzten Zeit werdet ihr es klar
erkennen!
Erkennen kann man immer nur, wenn man dafür bei sich selbst die
Voraussetzungen geschaffen hat. Man darf einer Sache eben nicht
voreingenommen gegenüberstehen, weil dies jede Sachaufklärung
zunichte macht. Deswegen ist die Selbsterkenntnis um die eigene Befangenheit oder Unbefangenheit die Grundlage für alles
weitere
ereigniswerdende Selbst-Erkennen oder Nichterkennen in Bezug auf
Selbst, Welt und Gott. Wer Vorbehalte hat gegenüber allem was über
einem steht, bzw. wer in überzogener Egozentrik allerlei Antipathien hegt und
pflegt, der nimmt sich dadurch die individuell einmalige Chance
auf die echte "Selbst-Verwirklichung", welche es stets
nur zusammen mit den
universalen existenzialen Erkenntnissen gibt.
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