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Essays  /  Kurze Abhandlungen bedeutender christlicher Themen

 

 

 

 

 

 

 

 

von Agnus D.  /  anno domini  2008

 

 

 

 
 
 

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essay.zip

 

 

Mit diesen Editionen geht es einmal um Definitionen von Begrifflichkeiten, sowie zum anderen um die Herausarbeitung des zentralen Inhalts des jeweiligen speziellen Themas. Zwar sind gemäß den untenstehenden Links zu den meisten der hier angeführten Themen bereits schon umfassende und hinreichende Editionen erstellt worden. Jedoch sind damit noch längst nicht alle möglichen Gesichtspunkte abgehandelt worden. Auch kann man für ein besseres Verständnis beim Publikum - und natürlich auch bei einem selbst - immer tiefer in die Materie eindringen, und sie so nach und nach noch weiter aufklären.

Bei den Essays steht die Wichtigkeit unserer Existenz mit ihren existenzialen Rahmenbedingungen im Vordergrund, die Dasein erst ermöglichen und begründen. Die acht hier herangenommenen Themen bilden ineinander verzahnt den Mechanismus, welcher dem absoluten System "Dasein bzw. Welt" eine immerwährende Selbsttragefähigkeit verleiht. Es ist schließlich nicht allein damit getan, dass man sich in seiner Selbst- und Weltverantwortung so wie die Kirchen nur mit Bibel und Evangelium begnügt. Vielmehr sind es gerade Bibel und Evangelium, welche in so manchen ihrer Überlieferungen mal mehr und mal weniger klar darauf hinweisen, dass jedem einzelnen Glaubenden aufgegeben ist, sich bei sich selbst um ereigniswerdende tatsächliche Selbst-, Welt- und Gotteserkenntnis zu bemühen. 

Hier nur eine kleine Auswahl aus dem AT:

2Mo 33,13  Habe ich nun denn vor deinen Augen Gnade gefunden, so lass mich doch deinen Weg wissen und dich erkennen, damit ich vor deinen Augen Gnade finde; und siehe doch das an, dass dieses Volk dein Volk ist!

5Mo 11,2  Und ihr sollt heute erkennen - was eure Kinder nicht wissen und auch nicht gesehen haben - die Zucht des HERRN, eures Gottes, und seine Majestät und seine mächtige Hand und seinen ausgereckten Arm.

Jos 4,24  auf dass dann alle Völker auf Erden erkennen, wie mächtig die Hand des HERRN ist, und dass sie den HERRN, euren Gott, allezeit fürchten.

1Kö 8,90  auf dass alle Völker auf Erden erkennen, dass er, der HERR, Gott ist, und keiner sonst!

Jes 44,18  Sie erkennen und verstehen es nicht, denn ihre Augen sind verklebt, dass sie nicht sehen, auch ihr Herz, dass sie nichts merken.

Jer 23,20  Der Zorn des HERRN wird nicht nachlassen, bis dass er die Gedanken seines Herzens vollbracht und ausgeführt hat. - Zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen!

Erkennen kann man immer nur, wenn man dafür bei sich selbst die Voraussetzungen geschaffen hat. Man darf einer Sache eben nicht voreingenommen gegenüberstehen, weil dies jede Sachaufklärung zunichte macht. Deswegen ist die Selbsterkenntnis um die eigene Befangenheit oder Unbefangenheit die Grundlage für alles weitere
ereigniswerdende Selbst-Erkennen oder Nichterkennen in Bezug auf Selbst, Welt und Gott. Wer Vorbehalte hat gegenüber allem was über einem steht, bzw. wer in überzogener Egozentrik allerlei Antipathien hegt und pflegt, der nimmt sich dadurch die individuell einmalige Chance auf die echte "Selbst-Verwirklichung", welche es stets nur zusammen mit den universalen existenzialen Erkenntnissen gibt. 

 

 

 

 

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