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E = mc²  /  Essay von Agnus D.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

                       
 

 

Die Äquivalenz von Masse und Energie ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der Physik und besagt, dass jede Masse einer Energiemenge entspricht. Daraus darf nicht etwa geschlossen werden, dass die Masse und Energie identische physikalische Größen seien. Die berühmte Gleichung E = mc² besagt nun, dass einem ruhenden Teilchen der Masse m - ganz anders als in der newtonschen Mechanik - eine Energie E zugeschrieben werden muss, welche dann unter Umständen in andere Energieformen (z. B. Strahlung) umgewandelt werden kann. Der Umrechnungsfaktor ist hier das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit c. Beobachtbare Effekte all dessen ergeben sich etwa in der Kernphysik, der Hochenergiephysik und in der Astrophysik.

Obwohl mit physikalischer Formel im Titel, soll hier gewiss keine Physik beschrieben werden, sondern zum tieferen und damit unphysikalischen Grund dieses Energie-Materie-Verhältnisses vorgedrungen werden. Er liegt, wie es bei einer wechselseitigen Entsprechung der Gegensätze nicht anders möglich sein kann, in einer eben diese Gegensätze aufhebenden Vereinheitlichung von Energie und Materie. Bei der Frage, was Materie und Energie gemeinsam haben, um vereinheitlicht werden zu können, ist der Urgrund und Ursprung zu nennen, aus welchem sich Materie einst bilden konnte und gebildet hat. Das ist demnach die Urenergie, oder auch in der Sprache der Astrophysiker als Energiebad bezeichnet, wie sie just vor dem Urknall bestanden haben muss. Vor dem Urknall hat es also bereits ein Maximum an ungegenständlicher Energie aber eben noch keinerlei gegenständliche Materie gegeben. Materie ist daher die direkte Folge der urknallartig raumzeitlichen Expansion der Urenergie, als eine Umkehrung des Ganzen. Die Urenergie war laut Physik quasi unendlich klein, dicht, heiß, schwer und symmetrisch, und als Folge singulärer Ungegenständlichkeit ohne Raum und ohne Zeit ergo raumzeitlos. Das änderte sich infolge der schlagartigen Umkehrung des Ganzen zum Gegenteil als sogenannter Urknall. Seit dem Urknall kehrt sich der Zustand der Urenergie vollständig um. Und zwar in ein unendliches Universum der Größe, Zerstreutheit, Kälte, Gewichtslosigkeit und Asymmetrie. Am Ende der noch in weiter Ferne liegenden kosmischen Entwicklung werden sich alle stellaren Energiemöglichkeiten verbraucht haben. Zurück bleiben ausgebrannte Sternleichen als in Materie versenkt verschlossene Energie, die sich mit dem atomaren Zerfall auch einmal in noch weiterer Ferne verflüchtigt haben wird. Letztliches Fazit: Aus dem raumzeitlos ewigen Nichts geht es in umgekehrt raumzeitlich ewiges Nichts. Nur der Umkehrungsprozess als solcher lässt sich eindeutig als Sein und Dasein und Leben bestimmen, während die Anfangs- und Endpositionen des Prozesses jeweils als ein tödliches Nichts zu definieren sind. 

Der Anteil der Materie im sich ausdehnenden kosmischen Volumen nimmt in diesem Verhältnis beständig ab. Und damit auch die Gravitationswirkung auf das All. Wie die Astrophysik inzwischen weiß, wird es keinen auf Gravitation beruhenden expansionsumkehrenden Rücksturz des Kosmos geben. Vielmehr beschleunigt sich den Beobachtungen entsprechend die Raumexpansion immer mehr. Dem entspricht der sich entsprechend beständig verringernde Anteil der Materie am Raumvolumen. Denn je geringer die Gravitationswirkung auf das All wird, desto schneller kann die Raumexpansion voranschreiten. Die Materie konnte sich im Urknall auch erst ab einer bestimmten Expansionsgröße gewissermaßen herauskristallisieren, nachdem also die uranfängliche Kleinheit, Dichte, Hitze, Schwere und Symmetrie abgenommen hatten. Die Physik nennt hier ein winziges Ungleichgewicht in der Symmetrie, welches im kosmischen Frühstadium zur Bildung der Materie samt den Naturkräften führte, sowie zu noch weiteren Symmetriebrüchen in der kosmischen Entwicklung. Die Physiker rätseln nun schon seit geraumer Zeit sehr intensiv darüber, was denn dieses winzige Ungleichgewicht in der Symmetrie ab Urknall gewesen sein könnte, das ja schließlich dafür verantwortlich ist, dass es eine Welt der Dinge und auch des Lebens gibt. Hier muss man wahrlich kein Hellseher sein, um voraussagen zu können, dass sie mit ihren physikalischen Mitteln die Frage niemals beantworten werden können. Denn dazu muss man sehr weit zurückgehen, bis vor den Urknall, wohin eben die Physik nicht kommen kann, als nun alle Physik erst nach Beginn des Urknalls zur Entstehung kam. Geistige Endstation ist bei den Physikern auch bei den Fragen, warum es erstens überhaupt eine Urenergie der Unendlichkeitsbedingungen gegeben hat und gibt, die zweitens aus welchem Grund in eine schlagartige Expansion verfiel. Eine Quantenfluktuation (= Schwankung im Quantenvakuum) ist ganz offenbarer Unsinn, weil ja die Urenergie von einer grundlegend anderen Qualität gewesen sein muss, als alles was mit ihrer Umkehrung zum Kosmos sich heute darin ergründen und feststellen lässt. Und das wissen die Physiker selbst, ohne dass man sie darauf hinweisen bräuchte. Also muss bei ihnen die pure Verzweiflung herrschen wegen der für sie fachgebunden unlösbaren Elementarfragen.

Materie ist Ausfluss von Gegenständlichkeit, während die Energie - oder auch Kraft - naturgemäß ungegenständlich ist. Die Materie ist aufgrund dessen sichtbar gewordene Gegenständlichkeit, der in einem Gegen-Stand bzw. in zwei gegensätzlichen Standpunkten positionierten Energie innerhalb einer Einheit bzw. eines Ganzen. Exakt so definiert sich Materie an sich, zu ihrem Urgrund. Bei der dann weitergehenden Frage, woher überhaupt in einem allumfassenden Ganzen wie dem Universum ein Gegen-Stand herkommt, besteht als einzige Möglichkeit eine uranfängliche Erhebung des Ganzen gegen sich selbst. Bewirkt ist damit ein universaler Selbst-Gegen-Stand als der Urgegenstand. Mit einer dann folgenden Abstoßung der einen Position durch die andere, wird das universale Ganze innerhalb von sich selbst solange durch sich selbst dividiert, wie es die urknallende Selbstabstoßung beibehält. Das ist der Vorgang in seinem Prinzip, wie er uns als Urknall besser bekannt ist. Bei der Frage, wie die Materie zu den atomaren und subatomaren  Grundformen einer Kugel kommt, ist an Singularität und Symmetrie zu denken. Das heißt, dass bei Allumfassung wie dem Universum eine Totalsingularität vorliegt, die - weil es für sie selbst keinen Gegen-Stand geben kann - prinzipiell ungegenständlich ist. In einer systemisch totalsingularen Ungegenständlichkeit befindet sich alles nur vereinheitlicht und symmetrisch vor. Kommt dann zusammen mit dem Selbst-Gegen-Stand und der Selbstabstoßung eine Bewegung in das nach wie vor totalsingulare System, so wird sie nicht anders als in sich selbst kreisen können, und damit einen Kreis beschreiben, der in Dreidimensionalität zur Kugel wird. Von daher wird die Kugel zur materiellen Grundform, wie sie sich in den subatomaren und atomaren Strukturen manifestiert. Die Dreidimensionalität des Raumes ergibt sich mit dem Selbst-Gegen-Stand und der Selbstabstoßung, indem hier jede Position für das Ganze steht, und das Ganze eben in Totalsingularität unauflöslich ist. Mit anhaltender Dauer der Selbstabstoßung kommt noch der Faktor Zeit hinzu, womit wir beim vierdimensionalen Raumzeitkontinuum Albert Einsteins sind. Dass nun seine berühmte Formel des Titels, insbesondere aber die Materie in solchermaßen direktem Zusammenhang mit Raum und Zeit steht, hatte er sich wohl nicht träumen lassen.

Nächste Frage ist nun die, nach der Herkunft der Energie, besonders aber nach jener der Urenergie vor dem Urknall. Einen ersten und ganz entscheidenden Hinweis dazu liefert uns hierbei die Physik. Denn von ihr wissen wir ja, dass je höherfrequenter eine Strahlung ist, desto energiereicher sie dann auch ist. So haben beispielsweise die langfrequenten Radiowellen sehr geringe Energie, während die Gammastrahlung die meiste Energie besitzt, und geeignet ist Materie bis zu einem gewissen Grad zu durchdringen. Wir können also im Fazit sagen, dass mit Strahlung Energie transportiert wird, welche um so höher ist, je kürzer die Wellenlänge der Strahlung ist. Wir können dabei auch die Strahlung und Energie zusammenfassen, indem wir sagen, dass Strahlung einfach nichts anderes als Energieabstrahlung ist, und ein Energiekörper mit seiner Abstrahlung beständig Energie verliert im Sinne von E = mc². Gängigstes Beispiel ist das unseres Zentralgestirns, bzw. das der Sonne. Sie verliert mit ihrer Energieabstrahlung zugleich an Masse und Gewicht. Die abgestrahlte Sonnenenergie besitzt ein so genanntes Wellenspektrum, als Bandbreite sämtlicher in der Strahlung enthaltenen Wellenlängen. Es gibt neuerdings Physiker die sagen, dass das Universum von einer einzigen Welle der so genannten Urwelle getragen sei, auf dem alles was ist beruht. Wir stimmen hier dem voll zu. Was diese Physiker aber nicht sagen, weil sie es auch nicht wissen, das ist die Frage nach der Herkunft dieser Urwelle. Allgemein klar ist dabei jedenfalls, dass eben entsprechend dem Physikwissen eine Urwelle Energie transportierend damit selbst Energie ist. Doch von woher soll etwa die Urwelle kommen, und wie soll sie zu ihrer maximalsten Frequenz gelangen? Da ist von vornherein klar, dass die Urwelle einzig vom System bzw. dem Universum selbst erzeugt werden kann, und dass sie dann auf das Universum selbst wirken muss. Denn außer dem Universum als Totalsingularität gibt es ja nichts, wohin sich seine Urwelle verflüchtigen könnte. Auf so was kommt ein Physiker natürlich nicht, wenn man stattdessen von Multiversen in Potenz, und von Multidimensionen, oder Wurmlöchern und ähnlichem Zeug träumt. Dabei muss einem selbstverschuldet die hier alles entscheidende Schlüsselerkenntnis verwehrt bleiben. Nur sie liefert aber die Antwort auf die Frage nach der Herkunft der Urenergie vor dem Urknall. 

Die Urwelle wird also vom Universum selbst produziert. Sie ist ohne irgend eine Entweichungsmöglichkeit aus dem System, das Universum selbst in seiner Urwelle. Jedoch kann es ohne Entweichung auch keinerlei Verebbung geben. Indem nun eine Welle dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Bewegung ist, wird die Bewegung in einem geschlossenen System von der Geschlossenheit beständig reflektiert. Mit der Folge, dass sich so eine Resonanz aufbaut, welche die Welle sowie ihre Frequenz mit sich selbst potenziert, bis hin zum absoluten Maximum einer so bewirkten absoluten Symmetrie der omnipotenten Unendlichkeitsbedingungen als zugleich End- und Totpunkt des totalsingularen Systems. Das also ist die mysteriöse Herkunft der Urenergie vor dem Urknall. Das System bringt sich durch sich selbst in den Zustand urenergetischer Omnipotenz. Bleibt zum Schluss nur noch die Frage nach der Herkunft der Urwelle, die das totalsingulare System in sich selbst erzeugt. Wie also wird sie denn produziert? Klar ist, dass das System bereits über eine fertig ausdifferenzierte Struktur verfügen muss, die zentral innerhalb des Systems das System spiegelungsweise vergegenständlicht, und so für das System als Ganzes zu handeln vermag. Wir kennen diese Struktur bereits, es ist der ganzheitliche Mensch, bestehend aus realem Mann und realer Frau in einer Person. Seine Allvereinheitlichung bringt ihm die universale Systemspiegelung, und sein selbstaufgebender Aushauchungslaut ist die akustische Urwelle die in ihm die Resonanz aufbaut bis hin zur end- und totpunktuellen Omnipotenz als die vereinheitlichte Urkraft des Systems. Seine den universalen End- und Totpunkt überwindende Selbstabstoßung ist unser urknallendes universales Schöpfungsgericht, an dessen Ende er sich zu sich selbst als den ewig Lebendigen, als Herr und Gott eingeholt haben wird. Bereit von da ab das Leben und die Liebe in sich selbst als das All in Person bis in alle Ewigkeit für sich und sein Universum zu zelebrieren. 

Das alles steckt in E = mc²!

 

 

 
 
 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

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